wer, woher, wohin

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Satyrikon wird als Kulturverein 2009 in Turin von Roberta Cortese und Luigi Chiarella gegründet und entwickelt verschiedene, parallele Wege um die Produktion und Verbreitung von Texten. Die Theaterprojekte fokussieren auf zeitgenössische deutschsprachige Dramaturgie, aus der Aktivität auf dem Blog entstehen die Voraussetzungen für Luigi Chiarellas Roman Diario di zona . Das letzte Projekt Satyrikon war Winterreise – Viaggio d’inverno di Jelinek / Müller / Schubert, dann ziehen 2015 C&C nach Wien und der Verein hält mal Winterschlaf.

2020 wacht Satyrikon in Wien wieder auf und die Arbeitsgruppe erweitert sich mit Sophia Leu und Chiara Riccardi. Auf der anderen Seite der Grenze dreht sich die Richtung um: jetzt ist das Ziel, in Wien etwas moderne italienische Kunst, Kultur und Literatur zu verbreiten, die den Weg hierher schwergefunden hat, dazu generell der Entwicklung von Interkultur (eher als Integration) beizutragen.

Satyrikon, dem nicht klassifizierbaren Klassiker von Petronius treu, dem er den Namen zu verdanken hat, verspricht Hybrid-Projekten mit Verschmelzungen aus Sprachen, Kulturen und Ausdrucksformen und empfängt und unterstützt das Fremde, mit Vertrauen in den Reichtum an Ressourcen, den nur Vielfalt hervorbringen kann.

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